Online-Timer für 140 Sekunden
Beim zweiten Durchgang über die vereiste Frontscheibe läuft der Countdown erneut: hundertvierzig Sekunden bleiben, um gelöste Eisreste an den Rändern und vor den Wischerblättern zu entfernen. Statt neben dem Auto auf die Anzeige zu schauen, kann man Seitenscheiben, Spiegel und Kennzeichen freimachen. So vergeht die kurze Wartezeit mit Handgriffen, die vor einer morgendlichen Fahrt ohnehin anstehen.
Während die Scheiben weiter abtauen, darf das Telefon in der Jackentasche bleiben, auch wenn sich sein Bildschirm vor dem Signal ausschaltet. Der Countdown läuft normalerweise im Hintergrund weiter; ein erloschenes Display bedeutet nicht, dass er angehalten wurde. Gerade mit kalten Fingern ist es angenehmer, nicht ständig zu entsperren. Entscheidend ist das Tonsignal am Ende, während Eiskratzer und Handfeger griffbereit bleiben.
Beim erneuten Freimachen lohnt sich eine kleine Runde um das Fahrzeug: erst beide Außenspiegel prüfen, dann Eisstücke aus dem Bereich unter den Scheibenwischern fegen und zuletzt kontrollieren, ob die Düsen frei sind. Diese Aufgaben füllen die Spanne, ohne dass der Blick an den Ziffern hängt. Ist alles früher erledigt, bleibt Zeit, Kratzer und Handschuhe trocken im Wagen zu verstauen.
Häufige Fragen
Warum reicht die eingestellte Spanne bei deutschem Morgenfrost manchmal nicht für alle Autoscheiben?
Dicker Reif, gefrierender Nebel und eine große Frontscheibe verlängern die Arbeit. Dann kann nach dem Signal ein weiterer Durchgang nötig sein, besonders an Rändern und Wischerblättern.
Was ist sinnvoll, wenn die Scheiben schon vor Ablauf der eingestellten Spanne eisfrei sind?
Die restliche Zeit eignet sich zur Sichtkontrolle von Spiegeln, Leuchten und Kennzeichen. Bei dünnem Reif oder einer zuvor abgedeckten Frontscheibe ist das Freimachen häufig früher beendet.