Online-Timer für 39 Sekunden
Beim zweiten Durchlüften direkt hintereinander lässt du das Fenster erneut für 39 Sekunden weit offen, während du Jacke, Schal oder eine Tasse aus dem Raum holst. Der kurze Luftzug passt zu einem kalten Wintermorgen, an dem draußen Frost herrscht und die Wohnung nicht lange auskühlen soll. Schließe das Fenster nach dem Signal wieder vollständig, statt es anschließend gekippt zu lassen.
Während der zweite Schwall Winterluft durch das Zimmer zieht, musst du nicht ständig auf dein Telefon schauen. Erlischt dessen Bildschirm vor dem Signal, läuft der Countdown normalerweise trotzdem weiter. Lege das Gerät hörbar in die Nähe und achte darauf, dass es weder stummgeschaltet ist noch unter einer Decke liegt. So kannst du dich währenddessen vom Fenster entfernen, ohne den Abschluss zu verpassen.
Beim wiederholten Stoßlüften entscheidet der Zustand des Raums darüber, ob der zweite Durchgang noch sinnvoll ist. Riecht die Luft bereits frisch und sind die Scheiben nicht beschlagen, kannst du das Fenster beim Signal schließen. Ist die Luft nach Kochen, Duschen oder mehreren Personen weiterhin feucht oder schwer, warte kurz und starte denselben Countdown nochmals. Bei starkem Wind reicht manchmal schon der laufende Durchgang; ohne spürbaren Luftzug hilft eine gegenüberliegende Tür, damit die Luft schneller wechselt.
Häufige Fragen
Wann können 39 Sekunden für das winterliche Stoßlüften zu lang sein?
Bei starkem Wind oder deutlichem Durchzug wird die Raumluft schneller ausgetauscht. Fühlt sich der Luftwechsel schon vorher kräftig an, kannst du das Fenster vor dem Signal schließen.
Was ist zu tun, wenn das Zimmer nach 39 Sekunden noch nicht frisch wirkt?
Schließe das Fenster kurz und starte den Countdown ein zweites Mal, wenn weiterhin Feuchtigkeit oder Kochgeruch im Raum hängt. Eine geöffnete Innentür oder ein gegenüberliegendes Fenster kann den Luftstrom verstärken.