Online-Timer für 78 Sekunden
Während dein Kind am offenen Schlafzimmerfenster wartet, hältst du den kurzen Luftwechsel bei kühlem Wetter auf 78 Sekunden begrenzt. Du kannst in dieser Zeit gemeinsam mit ihm die Bettdecke glattziehen oder herumliegende Schlafsachen einsammeln. So bleibt die Aufmerksamkeit bei einer kleinen Aufgabe, während frische Außenluft durch das Zimmer zieht.
Beim Lüften mit einem Kind kann das Signal zwischen Straßenverkehr, Gesprächen und dem Rauschen des Windes leicht untergehen. Lege das Gerät deshalb in Hörweite auf eine freie Fläche und stelle die Lautstärke so ein, dass ihr den Ton trotz dieser Geräusche wahrnehmt. Bleibt ihr im Raum, kannst du außerdem die Anzeige aus dem Augenwinkel erkennen, ohne das Fenster ständig im Blick zu behalten.
Damit ihr nicht auf die wechselnden Zahlen schaut, gibst du deinem Kind eine überschaubare Aufgabe und übernimmst selbst eine zweite: Es legt etwa das Schlafzeug zurecht, während du Kissen aufschüttelst. Tätigkeiten direkt am Bett passen zur kurzen Spanne und lassen sich sofort unterbrechen. Sobald der Ton ertönt, beendet ihr den Handgriff und schließt das Fenster gemeinsam, damit das Zimmer nicht unnötig auskühlt.
Häufige Fragen
Reicht die eingestellte Zeit zum kurzen Stoßlüften des Schlafzimmers?
Bei kalter Außenluft und weit geöffnetem Fenster kann die Spanne für einen kurzen Luftaustausch genügen. Bei wenig Wind oder nur angelehntem Fenster dauert es meist länger, sodass du anschließend nach Raumgefühl entscheidest.
Was tun wir, wenn das Schlafzimmer schon vor dem Signal gelüftet wirkt?
Dann könnt ihr das Fenster früher schließen und die begonnene Aufgabe ruhig beenden. Ist die Luft noch stickig, lässt du dein Kind vom Fenster zurücktreten und verlängerst das Lüften unter Aufsicht.