Wie benutzt man den Online-Timer?
Zwanzig Minuten sind die übliche Länge für ein Nickerchen am Nachmittag, weil der Schlaf in dieser Zeit in den leichten Stadien bleibt. Man dämmert weg, hört die Umgebung teilweise noch, und der Übergang zurück in den Wachzustand fällt kurz aus. Viele nutzen das Fenster zwischen 13:00 und 15:00, wenn die Aufmerksamkeit ohnehin absackt und ein Kaffee allein das Loch nicht füllt.
Warum nicht vierzig Minuten: nach etwa fünfundzwanzig bis dreißig Minuten beginnt der Tiefschlaf. Wer daraus geweckt wird, braucht danach oft eine halbe Stunde, bis Sprache, Rechnen und Feinmotorik wieder normal laufen. Diese Schlaftrunkenheit ist der Grund, warum ein langes Nickerchen sich anfühlt, als hätte man den Nachmittag verloren, während ein kurzes den Rest des Tages trägt.
In der Praxis hilft ein flacher Sessel oder das Sofa statt des Betts, eine Decke gegen die absinkende Körpertemperatur und ein abgedunkelter Raum. Manche trinken einen Espresso direkt davor, weil das Koffein nach rund zwanzig Minuten wirkt und mit dem Ende zusammenfällt. Nach 16:00 verschiebt ein Nickerchen den abendlichen Schlafdruck spürbar nach hinten, deshalb liegt es meist früher am Tag.
Häufige Fragen
Warum nicht einfach vierzig Minuten schlafen?
Nach etwa fünfundzwanzig bis dreißig Minuten beginnt der Tiefschlaf. Ein Wecken daraus zieht eine Phase von Benommenheit nach sich, die den Vorteil des Nickerchens wieder auffrisst.
Bis wann am Tag ist ein Nickerchen sinnvoll?
Für die meisten liegt die Grenze bei etwa 16:00. Später verringert es den Schlafdruck am Abend so weit, dass das Einschlafen zur Nacht länger dauert.