Allerheiligen 2026

JahrDatumWochentag
20261. November 2026Sonntag
20271. November 2027Montag
20281. November 2028Mittwoch

Art des Feiertags: gesetzlicher Feiertag, arbeitsfreier Tag.

Allerheiligen am 1. November ist ein katholisch geprägter Feiertag und in fünf Bundesländern arbeitsfrei: Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. In den elf übrigen Ländern wird gearbeitet — dort ist stattdessen häufig der Reformationstag am Vortag frei.

Gefeiert wird das Gedenken an alle Heiligen, auch an die namenlosen. Auf den 1. November gelegt wurde das Fest im frühen Mittelalter. Im Volksbrauch ist es eng mit dem Folgetag verwoben: Allerseelen am 2. November gilt dem Gedenken an alle Verstorbenen, ist aber nirgendwo ein gesetzlicher Feiertag. Praktisch verschmelzen beide Tage zu einem gemeinsamen Totengedenken.

Wie der Tag begangen wird

Der 1. November ist der große Friedhofstag im katholischen Deutschland. Gräber werden mit Tannenzweigen, Chrysanthemen und Erika hergerichtet, Grablichter aufgestellt; am Nachmittag findet die Gräbersegnung statt, bei der Pfarrer und Gemeinde über den Friedhof ziehen. In manchen Regionen gehört das Allerheiligengebäck dazu, ein geflochtener Hefezopf, den Paten ihren Patenkindern schenken.

In den evangelisch geprägten Ländern gibt es ein Gegenstück, nur an anderem Datum: den Ewigkeitssonntag, meist Totensonntag genannt, am letzten Sonntag des Kirchenjahres im November. Auch er ist ein Tag der Gräberpflege und des Gedenkens — als Sonntag aber ohne Auswirkung auf die Arbeitswoche.

Wo der Tag arbeitsfrei ist

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Alle übrigen elf Länder — normaler Arbeitstag

Stiller Feiertag

Allerheiligen zählt in den fünf Ländern zu den stillen Tagen. Öffentliche Tanzveranstaltungen und laute Unterhaltungsveranstaltungen sind für einen im jeweiligen Landesgesetz festgelegten Zeitraum untersagt — der oft schon am Abend des 31. Oktober beginnt und damit ausgerechnet die Halloween-Nacht trifft. Wie lang das Verbot gilt, unterscheidet sich von Land zu Land.

Der November hat mehr Gedenktage als freie Tage

Zwischen Allerheiligen und dem ersten Advent reihen sich in Deutschland gleich mehrere Gedenktage aneinander, von denen die wenigsten arbeitsfrei sind: Sankt Martin am 11. November mit den Laternenumzügen, die vor allem im Rheinland und in Nordrhein-Westfalen zum Stadtbild gehören, der Volkstrauertag zwei Sonntage vor dem ersten Advent und der Totensonntag. Frei ist von alldem nirgendwo etwas — Sankt Martin ist trotz seiner Sichtbarkeit in keinem einzigen Bundesland ein gesetzlicher Feiertag.

Wenn der Feiertag auf ein Wochenende fällt

Der 1. November ist ein festes Datum ohne Ersatzregelung. Liegt er auf einem Samstag oder Sonntag, gibt es keinen freien Wochentag als Ausgleich.

Was geöffnet hat

In den fünf Ländern bleiben Geschäfte, Behörden, Banken und Schulen geschlossen. Friedhofsgärtnereien und Blumengeschäfte dürfen in mehreren Ländern eingeschränkt öffnen, weil Grabschmuck zum Tag gehört; die genauen Zeiten legen die Länder fest. Der Nahverkehr fährt nach Feiertagsfahrplan, rund um große Friedhöfe verstärken viele Städte die Linien am Nachmittag.