Timer für das Büro

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Wie benutzt man den Online-Timer?

Eine Stunde im Büro läuft selten störungsfrei ab, und das liegt in der Natur der Sache: Rückfragen am Schreibtisch, klingelnde Telefone, Gespräche zwei Plätze weiter. Untersuchungen zu Wissensarbeit kommen regelmäßig auf Unterbrechungen im Abstand weniger Minuten, und jede kostet danach zusätzliche Zeit, bis der Faden wieder aufgenommen ist.

Sinnvoll gefüllt wird eine solche Stunde deshalb mit dem, was Anwesenheit tatsächlich braucht: Abstimmungen am Platz, gemeinsame Durchsicht, Einarbeitung neuer Kollegen, Ablage und Unterschriften. Aufgaben, die ununterbrochene Ruhe verlangen, liegen besser in der Randzeit vor der Kernzeit, wenn die Gleitzeitregelung das hergibt, oder an einem Tag im Homeoffice. Wer beides mischt, wird beidem nicht gerecht.

Zur Stunde am Schreibtisch gehört Bewegung. Einmal aufstehen, Blick für zwanzig Sekunden aus dem Fenster in die Ferne, kurz lüften, denn im Großraumbüro steigt der Kohlendioxidgehalt bei geschlossenen Fenstern innerhalb einer Stunde spürbar an und schlägt sich in Müdigkeit nieder. Beim Desk Sharing kostet allein das Einrichten von Stuhl, Tisch und Bildschirmhöhe am Morgen fünf Minuten, die eingeplant gehören. Wer den Platz am selben Tag noch einmal wechselt, zahlt sie ein zweites Mal.

Häufige Fragen

Welche Aufgaben passen in eine Bürostunde?

Alles, was Anwesenheit tatsächlich braucht: Abstimmungen, gemeinsame Durchsicht, Einarbeitung, Ablage. Aufgaben mit hohem Konzentrationsbedarf liegen besser in der Randzeit oder an einem Homeoffice-Tag.

Warum werde ich im Büro so schnell müde?

Neben der Bildschirmarbeit spielt die Luft eine Rolle, denn der Kohlendioxidgehalt steigt bei geschlossenen Fenstern innerhalb einer Stunde deutlich an. Kurzes Stoßlüften und einmal aufstehen ändern spürbar mehr als ein weiterer Kaffee.