Timer für die Pause

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Wie benutzt man den Online-Timer?

Zehn Minuten sind lang genug, um den Kopf zu leeren, und kurz genug, um nicht aus dem Arbeitsfluss zu fallen. Entscheidend ist der Wechsel: aufstehen, den Raum verlassen, ein paar Schritte gehen, ans Fenster oder auf den Flur. Sitzen bleiben und dabei das Telefon durchscrollen erholt weder Augen noch Rücken, weil Haltung und Bildschirmabstand dieselben bleiben wie vorher.

Für die Augen genügt eine einfache Gewohnheit: mehrfach für zwanzig Sekunden auf etwas Weites blicken, ein Gebäude gegenüber, den Himmel, das Ende des Flurs. Der Ziliarmuskel entspannt sich dabei aus der Nahakkommodation, in der er den ganzen Vormittag gehalten wurde. Dazu ein Glas Wasser, kurz lüften, Schultern lockern, den Kiefer öffnen, der bei Konzentration oft unbemerkt verspannt.

Vor der Pause ein Stichwort zu notieren, wo es weitergeht, spart beim Zurückkommen den Wiedereinstieg. Kurzpausen dieser Art kommen zusätzlich zur längeren Ruhepause am Mittag; sie sind der Grund, warum viele Betriebe eine Bildschirmpause im Stundenrhythmus vorsehen. Wer sie nur einlegt, wenn er ohnehin nicht mehr kann, hat den Zeitpunkt bereits verpasst und braucht danach deutlich länger, um wieder in Tempo zu kommen.

Häufige Fragen

Zählt Scrollen am Telefon als Pause?

Für den Kopf teilweise, für Augen, Nacken und Rücken kaum, weil Haltung und Sehabstand gleich bleiben. Aufstehen und den Raum wechseln macht den Unterschied aus.

Wie oft brauche ich eine kurze Pause?

Bei Bildschirmarbeit ist ein Rhythmus von etwa einer Stunde in vielen Betrieben üblich. Wer erst pausiert, wenn nichts mehr geht, hat den sinnvollen Zeitpunkt schon hinter sich.