Timer Pomodoro mit eigenen Intervallen

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ARBEIT

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Runde 1 von 4

Wie benutzt man den Online-Timer?

Eigene Intervalle lohnen sich, sobald die Standardaufteilung stört, entweder weil das Signal regelmäßig mitten im Gedanken kommt oder weil die Aufmerksamkeit lange vor dem Ende nachlässt. Voreingestellt sind 25 Minuten Arbeit und fünf Minuten Pause in vier Runden; beide Werte und die Rundenzahl lassen sich frei ändern.

Zum Zuschneiden genügt eine einfache Beobachtung: einmal ohne Uhr arbeiten und notieren, nach wie vielen Minuten der Blick zum ersten Mal abschweift. Dieser Wert, nach oben gerundet, ist ein brauchbarer Startpunkt für die Arbeitsphase. Die Pause wird auf etwa ein Fünftel davon gesetzt, bei vierzig Minuten Arbeit also acht Minuten. Danach wird in Schritten von fünf Minuten nachjustiert, und immer nur ein Wert auf einmal.

Die Art der Aufgabe verschiebt den Zuschnitt zusätzlich: Routinearbeit verträgt kurze Abschnitte, konzeptionelle Arbeit lange. Wer beides an einem Tag hat, stellt für Vormittag und Nachmittag unterschiedliche Werte ein. Arbeitsphasen über neunzig Minuten ohne Pause führen die Aufteilung dagegen ad absurdum, weil dann genau der Wechsel fehlt, wegen dem man sie eingerichtet hat. Ebenso wenig trägt es, die Pause unter drei Minuten zu drücken: Für einen Ortswechsel und ein paar Schritte reicht das nicht, und die Runde geht ohne Erholung in die nächste über.

Häufige Fragen

Wie finde ich meine eigene Arbeitslänge?

Arbeite einmal ohne Uhr und notiere, nach wie vielen Minuten die Aufmerksamkeit zum ersten Mal wegkippt. Runde diesen Wert nach oben und starte damit.

Wie lang soll die Pause bei längeren Arbeitsphasen sein?

Etwa ein Fünftel der Arbeitszeit ist ein brauchbarer Richtwert, bei fünfzig Minuten also zehn. Kürzere Pausen reichen für einen Ortswechsel nicht aus.