Pomodoro-Timer

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ARBEIT

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Runde 1 von 4

Wie benutzt man den Online-Timer?

Die Pomodoro-Technik teilt Arbeit in gleich lange Abschnitte mit festen Pausen dazwischen. Francesco Cirillo beschrieb sie Ende der achtziger Jahre; namensgebend war die Küchenuhr in Tomatenform, mit der er als Student seine Lernzeit abmaß. Verbreitet hat sich die Methode, weil sie ohne Software, ohne Kalender und ohne Vorbereitung auskommt.

Drei Varianten stehen hier bereit: das ursprüngliche Verhältnis von fünfundzwanzig zu fünf Minuten über vier Runden, ein längerer Takt von fünfzig zu zehn Minuten für Aufgaben mit langer Anlaufzeit, und frei einstellbare Intervalle für alle, denen beide Vorgaben nicht passen. Nach vier Runden ist in jeder Variante eine längere Pause vorgesehen, üblicherweise zwischen fünfzehn und dreißig Minuten.

Der Kern der Methode ist nicht die Arbeitszeit, sondern ihre Begrenzung. Ein Abschnitt ist kurz genug, dass man ihn auch bei Unlust beginnt, und der absehbare Wechsel hält die Aufmerksamkeit oben. Damit das trägt, muss die Pause wirklich stattfinden und der Abschnitt geschützt bleiben. Wer währenddessen Nachrichten beantwortet, hat den Takt zwar eingehalten, aber nichts davon. Für den Einstieg genügt eine Aufgabenliste, die klassische Aufteilung und ein Tag, an dem mitgezählt wird, wie viele Abschnitte tatsächlich zustande kommen.