Timer Pomodoro 50/10

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ARBEIT

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Wie benutzt man den Online-Timer?

Fünfzig Minuten Arbeit und zehn Minuten Pause passen zu Aufgaben mit langer Anlaufzeit: eine Hausarbeit schreiben, einen Datensatz auswerten, sich in fremden Quellcode einlesen, ein Kapitel Fachliteratur durcharbeiten. Bei solchen Arbeiten liegt der Ertrag in der zweiten Hälfte des Abschnitts, weil erst dort der ganze Zusammenhang präsent ist und Verknüpfungen entstehen.

Der Takt liegt nahe an der akademischen Stunde; Vorlesungen und Seminare sind aus demselben Grund auf fünfundvierzig bis neunzig Minuten geschnitten. Über eine Stunde am Stück hinaus wächst bei den meisten Menschen nicht der Ertrag, sondern die Zahl der Fehler, die anschließend korrigiert werden müssen.

Zehn Minuten Pause reichen für einen richtigen Wechsel: Treppe hoch und runter, kurz vor die Tür, das Geschirr in die Spülmaschine räumen. Gleichzeitig ist das die Stelle, an der der Faden reißen kann. Dagegen hilft ein Satz auf einem Notizblatt, an welcher Stelle weitergearbeitet wird. Vier solcher Abschnitte hintereinander belegen mit den Pausen vier Stunden, und das ist für einen Tag reichlich bemessen. Zwei am Vormittag und einer am Nachmittag sind neben Terminen und Korrespondenz die realistischere Aufteilung, gerade wenn die Arbeit über mehrere Wochen läuft.

Häufige Fragen

Für welche Arbeiten lohnt sich der lange Takt nicht?

Für kleinteilige Aufgaben wie Mails, Ablage oder Vokabeln. Dort ist der Abschnitt nach zwanzig Minuten inhaltlich erledigt und der Rest zerfasert.

Wie behalte ich nach zehn Minuten Pause den Faden?

Schreibe vor der Pause einen Satz auf, an welcher Stelle es weitergeht. Dieser Satz spart nach der Rückkehr mehrere Minuten Suche.