Wie benutzt man den Online-Timer?
Anderthalb Stunden sind die übliche Länge einer Krafteinheit im Fitnessstudio, wenn alles dazuzählt: gut zehn Minuten Aufwärmen auf dem Ergometer oder mit leichten Sätzen, etwa eine Stunde Hauptteil und der Rest für Ausklang und Dehnen. Für Anfänger mit einem Ganzkörperplan reicht oft weniger, für aufgeteilte Pläne mit mehreren Grundübungen und langen Satzpausen wird es knapp.
Auffällig ist, wie wenig dieser Zeit auf tatsächliche Arbeit entfällt. Zwanzig Sätze zu je vierzig Sekunden ergeben rund dreizehn Minuten Belastung; der große Rest sind Satzpausen, Gerätewechsel, Warten und Umziehen. Wer die Einheit kürzen will, spart deshalb sinnvollerweise beim Warten und beim Handy, nicht bei den Pausen zwischen schweren Sätzen.
Länger ist dabei nicht besser. Jenseits von etwa neunzig Minuten lässt bei den meisten die Konzentration nach, und Technikfehler häufen sich genau dann, wenn die Muskulatur bereits ermüdet ist. Ein vorher notierter Trainingsplan mit festgelegten Übungen, Sätzen und Gewichten verkürzt die Einheit meist von selbst, weil die Entscheidung, was als Nächstes kommt, nicht mehr im Studio getroffen werden muss. Zu Stoßzeiten am frühen Abend hilft zusätzlich, für belegte Geräte vorab eine Ausweichübung festzulegen.
Häufige Fragen
Ist anderthalb Stunden nicht zu lang für eine Einheit?
In den neunzig Minuten stecken Aufwärmen, Satzpausen, Gerätewechsel und Umziehen; die reine Belastungszeit liegt oft unter fünfzehn Minuten. Wer kürzen will, spart beim Warten und beim Handy, nicht bei den Pausen zwischen schweren Sätzen.
Woran merke ich, dass die Einheit zu lang wird?
Wenn die Technik nachlässt, die Konzentration abfällt und Sätze nur noch abgehakt werden, ist der sinnvolle Punkt überschritten. Bei den meisten liegt er in der Nähe von neunzig Minuten.