Timer für Geigenübungen

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Wie benutzt man den Online-Timer?

Dreißig Minuten an der Geige laufen anders als an Tasteninstrumenten, weil jeder Ton erst gefunden und dann gehalten werden muss. Vor dem Spielen wird gestimmt, in der Regel über die Feinstimmer, danach Schulterstütze und Kinnhalter geprüft. Sitzt die Haltung schief, arbeitet der linke Arm gegen sich selbst, und nach zehn Minuten meldet sich der Nacken statt der Intonation.

Der Bogen bekommt eigene Zeit. Leersaiten in langen, gleichmäßigen Strichen, der Bogen parallel zum Steg, gleicher Druck von Frosch bis Spitze; erst danach Tonleitern in erster Lage, dabei ein Bordunton vom Stimmgerät oder eine Leersaite als Kontrolle, weil das Ohr allein bei Halbtönen leicht wandert. Anschließend zehn Minuten an schwierigen Takten des Stücks, langsam und einzeln, statt ganze Sätze durchzuspielen.

Kinder in der Musikschule üben zu Beginn meist deutlich kürzer, oft ein Viertelstündchen, weil Konzentration und Armhaltung eher nachgeben als das Interesse. Am Ende der Einheit gehören Kolophoniumstaub abgewischt, der Bogen entspannt und das Instrument in den Kasten; trockene Heizungsluft im Winter setzt Holz und Saiten mehr zu als das Spielen selbst.

Häufige Fragen

Wie kontrolliere ich die Intonation beim Üben allein?

Ein Bordunton vom Stimmgerät oder die leere Nachbarsaite als Referenz macht Abweichungen sofort hörbar. Das Ohr allein wandert besonders bei Halbtönen über die Minuten hinweg mit.

Wie lange üben Kinder am Anfang?

In den ersten Jahren sind kurze Einheiten von etwa einer Viertelstunde üblich, oft auf zwei Termine am Tag verteilt. Haltung und Konzentration setzen die Grenze früher als das Interesse.