Timer für Hausaufgaben

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Wie benutzt man den Online-Timer?

Dreißig Minuten sind ein realistischer Block für Hausaufgaben in einem Fach: eine Seite Mathe rechnen, einen Text für Deutsch schreiben, die Vokabeln für den nächsten Tag lernen. Für jüngere Kinder ist das eher die Obergrenze, denn in der Grundschule liegt die Aufmerksamkeitsspanne bei fünfzehn bis zwanzig Minuten. Ab der Mittelstufe lässt sich eine halbe Stunde am Stück gut durchhalten, in der Oberstufe folgen mehrere solcher Blöcke hintereinander.

Hilfreich ist, vorher alles auf den Tisch zu legen, was gebraucht wird: Heft, Buch, Geodreieck, Taschenrechner. Jedes Aufstehen mitten in der Aufgabe unterbricht den Faden, und aus dem kurzen Weg zum Regal wird schnell ein Umweg über das Wohnzimmer. Wenn die Zeit sichtbar läuft, ist außerdem klar, wann Schluss ist, und die Diskussion darüber, wie lange es noch dauert, fällt weg.

Was nach Ablauf nicht fertig ist, gehört in den nächsten Block und nicht in eine stille Verlängerung bis zum Abendessen. Zwischen zwei Blöcken stehen fünf bis zehn Minuten: nach draußen, etwas essen, nicht vor den Bildschirm. Wer die Schulaufgaben eines ganzen Nachmittags am Stück erledigen will, arbeitet die zweite Hälfte davon ohne Ertrag.

Häufige Fragen

Mein Kind ist nach zwanzig Minuten nicht mehr bei der Sache. Ist die halbe Stunde falsch?

In der Grundschule ist sie zu lang. Stelle stattdessen zwei kürzere Blöcke mit einer Bewegungspause dazwischen ein und behalte die Gesamtzeit bei.

Was tun, wenn eine Aufgabe nicht verstanden wird und die Zeit stillsteht?

Die Aufgabe wird markiert und übersprungen, der Block läuft mit dem nächsten Punkt weiter. Offene Fragen kommen gesammelt am Ende dran oder am nächsten Tag an die Lehrkraft.