Timer für die Prüfung

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Wie benutzt man den Online-Timer?

Eine Stunde unter Prüfungsbedingungen zu arbeiten ist etwas anderes als eine Stunde zu lernen. Geübt wird der Ablauf einer Klausur: das Aufgabenblatt überfliegen, die Zeit auf die Teile verteilen, mit einer Aufgabe beginnen, die sicher sitzt, und die schwierigste nicht an den Anfang stellen. Wer das erst in der echten Klausur macht, verliert Punkte an der Organisation und nicht am Stoff.

Deshalb gehört zu einer Probeklausur alles Übrige ebenfalls: kein Buch, kein Handy, nur die erlaubten Hilfsmittel, Formelsammlung und Taschenrechner so auf dem Tisch, wie sie am Prüfungstag liegen werden. Vor dem Abitur oder einer Universitätsklausur sollte mindestens eine vollständige alte Aufgabe einmal in der vorgesehenen Zeit durchgearbeitet worden sein, möglichst zur selben Tageszeit wie der Termin selbst.

Nach der Stunde kommt der wichtigste Teil, die Auswertung. Interessant ist nicht nur, was falsch war, sondern wo die Zeit geblieben ist: welche Aufgabe doppelt so lange gedauert hat wie geplant und welche am Ende unbearbeitet blieb. Diese Notizen sind für die nächste Vorbereitungsrunde wertvoller als die erreichte Punktzahl, weil sie zeigen, welcher Teil des Stoffes noch zu langsam abrufbar ist.

Häufige Fragen

Sollte ich die Probeklausur zur echten Prüfungszeit schreiben?

Ja, wenn es sich einrichten lässt. Eine Klausur um 08:00 Uhr fühlt sich anders an als eine Übung am Abend, und genau diese Umstellung will man vorher einmal erlebt haben.

Was mache ich, wenn ich in der Stunde nicht fertig werde?

Nichts verlängern. Markiere den Stand bei Ablauf, arbeite erst danach ohne Uhr weiter und notiere getrennt, was in der Zeit fertig war.