Timer für Achtsamkeit

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Wie benutzt man den Online-Timer?

Achtsamkeit meint das Wahrnehmen dessen, was gerade geschieht, ohne es sofort zu bewerten oder ändern zu wollen. Fünfzehn Minuten sind die Länge, die in strukturierten Programmen als tägliche Übung vorkommt, unter anderem in MBSR-Kursen, wie sie an Volkshochschulen und bei ausgebildeten Kursleitern stattfinden. Anders als bei einer reinen Atemübung ist das Feld hier weiter: Geräusche, Körperempfindungen, Gedanken und Stimmungen gehören dazu.

Praktisch heißt das sitzen, wahrnehmen, benennen. Ein Geräusch von der Straße ist ein Geräusch und kein Ärgernis; der Gedanke an die morgige Besprechung ist ein Gedanke und keine Aufforderung, ihn zu Ende zu denken. Viele arbeiten mit einer kurzen inneren Notiz, etwa Hören, Planen oder Spannung im Nacken, und kehren danach zum Atem zurück.

Die Übung lässt sich außerhalb des Sitzens fortsetzen, beim Gehen, beim Abwasch, in der Schlange an der Kasse: dieselbe Aufmerksamkeit, nur in Bewegung. Der häufigste Fehler besteht darin, aus dem Beobachten ein Bewerten zu machen und sich für einen unruhigen Kopf zu kritisieren. Die fünfzehn Minuten bestehen aus nichts anderem, als das immer wieder zu bemerken.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich Achtsamkeit von einer Atemmeditation?

Bei der Atemmeditation ist der Fokus eng auf einen Punkt gerichtet. Achtsamkeit hält das Feld weit und schließt Geräusche, Körperempfindungen und Gedanken bewusst mit ein.

Muss ich für MBSR einen Kurs besuchen?

Für den Einstieg ist eine Anleitung hilfreich, weil die Übungen aufeinander aufbauen. Volkshochschulen und Kursleiter mit anerkannter Ausbildung bieten die achtwöchigen Programme an.