Timer für Atemübungen

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Wie benutzt man den Online-Timer?

Fünf Minuten reichen für eine vollständige Atemübung, weil es hier nicht um Dauer geht, sondern um den Rhythmus. Ein häufig genutztes Muster ist ein längeres Ausatmen als Einatmen, etwa vier Zählzeiten ein und sechs Zählzeiten aus, was den Atem auf ungefähr sechs Züge pro Minute bringt. Gezählt wird ruhig und ohne Ehrgeiz; die Zahlen sind ein Taktgeber und kein Ziel.

Geatmet wird durch die Nase, in den Bauch statt in die Schultern. Eine Hand auf dem Bauch und eine auf dem Brustbein zeigen zu Beginn, was sich tatsächlich bewegt: Beim ruhigen Atmen hebt sich die untere Hand deutlich, die obere kaum. Sitzen eignet sich dafür besser als Liegen, weil der Brustkorb aufrecht mehr Raum hat.

Zwei Dinge gehen typischerweise schief: zu tief einatmen und die Übung zu lange ausdehnen. Beides führt zu Schwindel oder Kribbeln in den Fingern; dann wird das Zählen beendet und ein paar Züge lang normal weitergeatmet. Fünf Minuten passen zwischen zwei Termine, in den Zug oder vor eine Klausur, und mehr Zeit braucht die Übung nicht.

Häufige Fragen

Mir wird beim Zählen schwindelig. Woran liegt das?

Meist wird zu tief eingeatmet. Verkleinere das Atemvolumen deutlich, halte nur das Verhältnis von kurzem Einatmen zu längerem Ausatmen und mache eine Pause, wenn das Kribbeln bleibt.

Wie oft am Tag ist die Übung sinnvoll?

Zwei bis drei kurze Durchgänge verteilt über den Tag sind gut machbar, etwa vor einer Besprechung oder nach der Mittagspause. Feste Zeitpunkte sind leichter durchzuhalten als spontane.