Wie benutzt man den Online-Timer?
Eine halbe Stunde ergibt eine vollständige Yoga-Einheit für zu Hause: einige Minuten Ankommen und Atem, eine kurze Aufwärmphase, etwa zwanzig Minuten Übungsfolge und am Ende die Schlussentspannung. Genau diese Schlussentspannung, Savasana, wird beim Üben ohne Kursleitung am häufigsten gestrichen; sie gehört zu den fünf Minuten, die stehen bleiben.
Welche Folge in die Zeit passt, hängt vom Stil ab. Im Hatha-Yoga werden wenige Haltungen länger gehalten, im Vinyasa läuft die Abfolge mit dem Atem verbunden und damit zügiger. Ein paar Runden Sonnengruß sind in beiden Fällen ein brauchbarer Einstieg. Für Anfänger zählt weniger die Anzahl der Haltungen als sauberes Ausrichten und ein Atem, der nicht stockt.
Gebraucht werden eine rutschfeste Matte, Platz nach allen Seiten und etwa zwei Stunden Abstand zur letzten größeren Mahlzeit. Wer neu anfängt, lernt die Grundhaltungen zuerst in einem Kurs, wie ihn Volkshochschulen, Sportvereine und Anbieter im Rahmen der Krankenkassen führen, und übt zu Hause das, was dort korrigiert wurde. Schmerz ist kein Trainingsziel: Haltungen, die stechen, werden verlassen und nicht ausgehalten. Ein Block und ein Gurt gleichen fehlende Beweglichkeit aus und gehören in jede Einheit, in der die Hände sonst den Boden nicht erreichen.
Häufige Fragen
Reicht eine halbe Stunde zu Hause ohne Kurs?
Als regelmäßige Praxis ja, sofern die Grundhaltungen einmal angeleitet korrigiert wurden. Ohne diese Korrektur schleifen sich Ausweichbewegungen ein, die später schwer wieder herauszubekommen sind.
Wie teile ich die dreißig Minuten auf?
Etwa fünf Minuten Ankommen und Atem, zwanzig Minuten Übungsfolge, fünf Minuten Savasana. Die Schlussentspannung wird nicht gekürzt, auch wenn die Zeit knapp wird.