Timer für die Entspannung

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Wie benutzt man den Online-Timer?

Fünfzehn Minuten Entspannung sind eine körperliche Übung und keine Ruhepause im Sessel. Zwei Verfahren sind in Deutschland weit verbreitet und werden in Kursen an Volkshochschulen und bei Anbietern der Krankenkassen unterrichtet: die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson und das Autogene Training. Beide folgen einem festen Ablauf und lassen sich in dieser Zeitspanne vollständig durchgehen.

Bei der Progressiven Muskelentspannung wird eine Muskelgruppe nach der anderen für einige Sekunden angespannt und dann bewusst losgelassen: Hände, Unterarme, Schultern, Gesicht, Rumpf, Beine. Der Kontrast zwischen Spannung und Lösung macht spürbar, wo überhaupt Spannung sitzt, was im Alltag unbemerkt bleibt. Das Autogene Training geht anders vor, nämlich über wiederholte Formeln zu Schwere und Wärme in Armen und Beinen.

Gebraucht werden ein Ort, an dem man fünfzehn Minuten nicht angesprochen wird, bequeme Kleidung und eine Unterlage. Der übliche Fehler ist, die Übung nur an ohnehin anstrengenden Tagen zu machen. Sie funktioniert wie Training: Ein fester Termin, mehrmals in der Woche zur gleichen Zeit, trägt weiter als der einzelne Versuch am schlechten Abend. Die Kurse arbeiten aus demselben Grund über acht bis zehn Wochen mit Übungsaufgaben für zu Hause: Der Ablauf soll so vertraut sein, dass er ohne Anleitung abrufbar ist.

Häufige Fragen

Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training?

Wer körperlich besser zugreift, kommt mit der Muskelentspannung schneller zurecht, weil dort etwas Sichtbares getan wird. Das Autogene Training arbeitet über Formeln und braucht meist mehr Anlaufzeit.

Kann ich die Übung im Büro machen?

Eine verkürzte Fassung im Sitzen für Hände, Arme, Schultern und Gesicht funktioniert am Schreibtisch. Der vollständige Durchgang braucht eine Unterlage und Ruhe.