Timer HIIT

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Runde 1 von 8

Wie benutzt man den Online-Timer?

HIIT steht für High Intensity Interval Training, im deutschen Sprachgebrauch auch hochintensives Intervalltraining. Vierzig Sekunden Arbeit auf zwanzig Sekunden Pause, achtmal wiederholt, ergeben acht Minuten reine Trainingszeit bei einem Verhältnis von zwei zu eins. Entscheidend ist dabei nicht das Zeitraster, sondern die Intensität: Die vierzig Sekunden werden nahe der individuellen Belastungsgrenze absolviert, sonst handelt es sich lediglich um ein zügiges Zirkelprogramm mit anderem Namen.

Zwanzig Sekunden reichen nicht für eine vollständige Erholung, und das ist so gewollt. Der Puls sinkt in der Pause nur ein Stück ab und klettert in der nächsten Runde von einem höheren Ausgangswert wieder hoch, sodass die Belastung von Runde zu Runde ansteigt. Wer die achte Runde noch im gleichen Tempo schafft wie die zweite, war in den ersten Runden vermutlich zu zurückhaltend unterwegs.

Zwei Punkte werden regelmäßig unterschätzt. Erstens braucht dieses Format eine Grundlage aus ruhigem Ausdauertraining, bevor es sinnvoll eingesetzt werden kann. Zweitens ist die Erholung Teil des Trainings: Zwischen zwei solchen Einheiten gehören mindestens ein bis zwei ruhige Tage, sonst summiert sich die Ermüdung schneller, als sie abgebaut wird.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich HIIT von einem normalen Intervalltraining?

Das Zeitraster allein macht noch kein HIIT. Ausschlaggebend ist, dass die Arbeitsphasen nahe der individuellen Belastungsgrenze absolviert werden und die Pausen bewusst zu kurz für eine vollständige Erholung sind.

Reichen acht Minuten wirklich als Trainingseinheit?

Die acht Minuten sind reine Belastungszeit und stehen nie allein. Davor gehören etwa zehn Minuten Aufwärmen, danach ein paar ruhige Minuten zum Auslaufen, sodass die gesamte Einheit bei zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten liegt.