Wie benutzt man den Online-Timer?
Dreißig Sekunden Belastung, dreißig Sekunden Pause, zehn Runden: ein symmetrisches Raster von genau zehn Minuten. Das Verhältnis von eins zu eins stammt aus dem Ausdauertraining, wo Läufer und Radfahrer es als Einstieg in intensive Intervalle nutzen, weil sich das Tempo damit über viele Wiederholungen stabil halten lässt. Kürzere Pausen zwingen früher zum Abbruch, längere zerfasern die Einheit.
Die dreißig Sekunden sind zu kurz, als dass die Muskulatur vollständig ermüdet, und lang genug, dass Atmung und Kreislauf spürbar hochfahren. In der Pause fällt der Puls um einige Schläge, ohne auf den Ausgangswert zurückzukehren – über zehn Runden entsteht so eine gleichmäßige, gut steuerbare Belastung. Das Format passt auf den Waldweg genauso wie auf das Rudergerät oder den Ergometer.
Die Pause sollte aktiv gestaltet werden. Wer nach der schnellen Passage stehen bleibt, merkt beim nächsten Antritt, wie schwer der Wiedereinstieg fällt; lockeres Traben oder leichtes Weitertreten hält den Kreislauf in Bewegung. Wer die Runden abbrechen muss, kürzt besser die Anzahl auf sechs oder acht, statt das Tempo bis zur Unkenntlichkeit zu reduzieren.
Häufige Fragen
Was mache ich in den dreißig Sekunden Pause?
Locker weiterbewegen statt stehen bleiben: leichtes Traben, ruhiges Weitertreten oder langsames Gehen. Der Kreislauf bleibt so in Bewegung, und der nächste Antritt fällt spürbar leichter.
Sind zehn Runden für den Anfang zu viel?
Wer zum ersten Mal intensive Intervalle macht, beginnt besser mit sechs Runden und ergänzt über die Wochen jeweils eine oder zwei. Die Zahl der Runden zu kürzen ist sinnvoller, als das Tempo bis zur Bedeutungslosigkeit zu senken.