Wie benutzt man den Online-Timer?
Fünfundzwanzig Minuten passen zu mittelgroßen Kartoffelstücken, die in kaltem Salzwasser aufgesetzt und dann zum Kochen gebracht werden. Der kalte Start ist kein Detail, denn kommen die Stücke ins bereits kochende Wasser, zerfällt der Rand, bevor die Mitte gar ist. Kleine Drillinge sind nach 15 bis 20 Minuten weich, ganze große Kartoffeln in der Schale brauchen bis zu 40 Minuten.
Die Sorte bestimmt, wofür das Ergebnis taugt. Festkochende Kartoffeln bleiben in Scheiben stabil und sind für Salat und Bratkartoffeln gedacht, vorwiegend festkochende sind der Allrounder für Salzkartoffeln, mehligkochende zerfallen und geben den lockersten Püreebrei. Für Püree dürfen sie ruhig einen Tick über den Punkt garen, weil trockeneres Fleisch sich feiner zerdrücken lässt.
Gar sind die Kartoffeln, wenn ein Messer ohne Widerstand hineingleitet und sich das Stück leicht wieder abstreifen lässt. Gießen Sie ab und lassen Sie sie ein bis zwei Minuten offen im heißen Topf ausdampfen, bevor Sie stampfen oder servieren, damit das überschüssige Wasser entweicht. Wer diesen Schritt auslässt, bekommt wässriges Püree, das auch mit mehr Butter nicht fester wird.
Häufige Fragen
Warum setze ich Kartoffeln in kaltem Wasser auf
So erwärmen sie sich gleichmäßig von außen nach innen. Im bereits kochenden Wasser zerfällt der Rand, während die Mitte noch roh ist.
Welche Sorte nehme ich wofür
Festkochende für Salat und Bratkartoffeln, vorwiegend festkochende als Allrounder für Salzkartoffeln, mehligkochende für Püree, Suppen und Klöße. Die Kennzeichnung steht auf jedem Netz im Handel.