Wie benutzt man den Online-Timer?
Fünf Minuten ergeben das klassische Frühstücksei mit flüssigem Kern. Das Eiweiß ist gerade so gestockt, dass es die Form hält, wenn Sie die Spitze aufschlagen, das Eigelb bleibt vollständig flüssig und lässt sich auslöffeln oder mit Brotstreifen auftunken. Auch hier startet die Zeit erst, wenn das Wasser kocht, weil ein kalter Start je nach Topf und Herd mehrere Minuten Unterschied bedeutet.
Der Spielraum zwischen flüssig und gestockt ist bei dieser Stufe schmal, deshalb wiegt die Eigröße hier schwerer als bei jeder anderen. Ein Ei der Größe M ist nach fünf Minuten weiter als eines der Größe L, und bei mehreren Eiern im selben Topf lohnt es sich, gleich große auszuwählen. Ein Schuss Essig im Wasser ändert nichts an der Zeit, hält aber angeschlagene Eier zusammen.
Weiche Eier warten nicht. Sie garen im Eierbecher durch die Restwärme in der Schale weiter, deshalb gehören sie sofort auf den Tisch. Schrecken Sie sie kurz mit kaltem Wasser ab, damit sich die Schale greifen lässt, aber nicht so lange, dass das Ei auskühlt. Salz und frisch gemahlener Pfeffer reichen; wird das Ei doch fester als gewollt, ziehen Sie beim nächsten Mal zwanzig Sekunden ab.
Häufige Fragen
Warum wird mein weiches Ei manchmal doch fest
Meist liegt es an der Eigröße oder daran, dass das Ei zu lange im heißen Wasser stand. Die Restwärme in der Schale gart weiter, deshalb sofort abschrecken und servieren.
Wie verhindere ich, dass die Schale beim Kochen platzt
Stechen Sie das stumpfe Ende vor dem Kochen mit einem Eierpiekser an, damit die Luftkammer entweichen kann. Lassen Sie das Ei außerdem mit einem Löffel ins Wasser gleiten, statt es fallen zu lassen.