Timer für harte Eier

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Wie benutzt man den Online-Timer?

Neun Minuten machen ein Ei durch und durch fest. Das Eigelb ist hellgelb, trocken genug zum Schneiden und ohne feuchte Mitte, das Eiweiß bekommt etwas mehr Biss. Diese Garstufe braucht man für Eiersalat, für belegte Brote, für gefüllte Eier oder für das Ei, das den Vormittag in der Brotdose übersteht. Auch hier gilt der Start im sprudelnden Wasser als Bezugspunkt für die neun Minuten.

Neun Minuten liegen nahe an der Obergrenze. Wer länger kocht, bekommt ein krümeliges, trockenes Eigelb mit deutlich sichtbarem grauem Ring, dazu gummiartiges Eiweiß. Für Eier der Größe L können zehn Minuten nötig sein, kleinere sind früher so weit. Der Unterschied fällt beim Durchschneiden sofort auf, deshalb lohnt ein Probe-Ei, bevor eine ganze Schüssel Eiersalat davon abhängt.

Nach dem Abschrecken die Eier ein paar Minuten im kalten Wasser liegen lassen, bevor Sie pellen. Eier, die schon einige Tage im Kühlschrank lagen, lösen sich sauberer aus der Schale als ganz frische, weil sich die Haut mit der Zeit vom Eiweiß trennt. Hart gekochte Eier halten sich ungepellt gekühlt etwa eine Woche, gepellt deutlich kürzer und am besten in einer verschlossenen Dose.

Häufige Fragen

Warum lassen sich frische Eier so schlecht pellen

Bei ganz frischen Eiern haftet die innere Haut noch fest am Eiweiß. Nach einigen Tagen im Kühlschrank löst sich diese Verbindung, deshalb eignen sich ältere Eier besser für Eiersalat oder gefüllte Eier.

Wie lange halten hart gekochte Eier

Ungepellt und gekühlt etwa eine Woche, gepellt nur ein bis zwei Tage in einer verschlossenen Dose. Eier, die beim Kochen aufgeplatzt sind, sollten am selben Tag gegessen werden.