Timer für Hähnchen

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Wie benutzt man den Online-Timer?

Eine Stunde ist ein Richtwert für ein ganzes Hähnchen von 1,2 bis 1,5 Kilogramm bei 200 °C Ober-/Unterhitze. Als Faustregel gelten rund 40 Minuten pro Kilogramm plus 20 Minuten Zuschlag. Bei Umluft senken Sie die Temperatur um etwa 20 °C, sonst wird die Haut dunkel, bevor die Keule durch ist. Einzelne Schenkel sind nach 35 bis 45 Minuten so weit, eine Brust ohne Knochen deutlich früher.

Bei Geflügel entscheidet die Kerntemperatur, nicht die Uhr. 75 °C an der dicksten Stelle der Keule, gemessen ohne den Knochen zu berühren, sind der Wert, ab dem das Fleisch sicher gegart ist. Klarer Fleischsaft am Einstich ist ein Hinweis, aber weniger verlässlich als eine Messung. Wenn die Brust schneller so weit ist als die Keulen, hilft es, sie ab der Hälfte mit Folie abzudecken.

Nach dem Ofen braucht das Hähnchen zehn bis fünfzehn Minuten Ruhe, locker abgedeckt. Das Fleisch bleibt dadurch saftiger und lässt sich sauberer zerlegen. Ist die Haut am Ende noch blass, reichen fünf Minuten bei 230 °C oder unter dem Grill, ohne dass das Fleisch trocken wird. Zu lange im Ofen bedeutet vor allem bei der Brust einen Verlust an Saft, den kein Nachwürzen zurückholt.

Häufige Fragen

Wie rechne ich die Bratzeit für ein schwereres Hähnchen aus

Rechnen Sie mit etwa 40 Minuten je Kilogramm plus 20 Minuten Zuschlag bei 200 °C Ober-/Unterhitze. Ein Hähnchen von 1,8 Kilogramm braucht damit gut 90 Minuten, verlässlich ist am Ende aber nur die Kerntemperatur.

Warum wird die Haut nicht knusprig

Feuchte Haut dämpft, statt zu bräunen. Tupfen Sie das Hähnchen vor dem Einschieben trocken, salzen Sie es großzügig und geben Sie am Schluss fünf Minuten bei 230 °C dazu.