Wie benutzt man den Online-Timer?
Zwölf Minuten entsprechen einem Haushaltsbackofen bei 250 °C, also der höchsten Stufe der meisten Geräte. Ein Holzofen schafft dieselbe Pizza bei über 400 °C in neunzig Sekunden; da eine solche Hitze zu Hause nicht erreichbar ist, gleicht die längere Backzeit das aus. Vorheizen zählt hier mehr als bei fast allem anderen, denn Backstahl oder Pizzastein brauchen mindestens dreißig Minuten, bis sie durchgeheizt sind.
Die Einschubhöhe verändert das Ergebnis stärker als erwartet. Das untere Drittel bringt mehr Hitze an den Boden und hilft, wenn die Kruste sonst blass bleibt; weiter oben bräunen Käse und Belag früher. Tiefkühlpizza folgt der Packungsangabe, meist ohne Stein und mit Blech. Zu viel Belag oder feuchte Zutaten wie frische Tomaten und Mozzarella aus der Lake machen den Boden weich, egal wie heiß der Ofen ist.
Fertig ist die Pizza, wenn der Rand kräftig gebräunt ist und dunkle Blasen zeigt und der Käse geschmolzen ist und an einzelnen Stellen Farbe genommen hat. Ist der Belag so weit, der Boden aber noch weich, hilft eine letzte Minute direkt auf dem heißen Stein. Nach dem Herausnehmen kurz auf ein Gitter setzen, damit der Dampf entweicht und der Boden knusprig bleibt.
Häufige Fragen
Warum wird der Boden zu Hause nicht knusprig
Haushaltsöfen erreichen höchstens 250 bis 300 °C, ein Holzofen über 400 °C. Ein gut durchgeheizter Pizzastein oder Backstahl auf der untersten Schiene gleicht einen Teil davon aus, ebenso ein sparsamer Belag.
Wie lange muss ein Pizzastein vorheizen
Mindestens dreißig Minuten bei voller Temperatur, ein dicker Backstahl eher 45 Minuten. Ein Stein, der nur so warm ist wie die Ofenluft, bringt keinen Vorteil.