Wie benutzt man den Online-Timer?
Siebzehn Minuten passen zu Langkornreis, der nach der Quellmethode auf dem Herd gart. Basmati ist oft etwas schneller so weit, Vollkorn- und Naturreis brauchen deutlich länger, teils bis zu vierzig Minuten. Das Verhältnis zählt so viel wie die Zeit, also gewaschener Reis, die anderthalbfache Menge Wasser, einmal aufkochen, dann auf die kleinste Stufe zurückdrehen und den Deckel schließen.
Der häufigste Fehler ist der Blick in den Topf. Jedes Anheben des Deckels lässt Dampf entweichen, den der Reis oben noch zum Garen braucht, und hinterlässt eine harte Schicht, obwohl die Zeit abgelaufen ist. Rühren gehört bei dieser Methode ebenfalls nicht dazu, weil es Stärke freisetzt und den Reis klebrig macht. Wer den Reis vorher wäscht, bis das Wasser klar bleibt, bekommt lockerere Körner.
Nehmen Sie den Topf nach Ablauf vom Herd und lassen Sie ihn weitere fünf bis zehn Minuten geschlossen stehen. In dieser Ruhezeit verteilt sich die Feuchtigkeit gleichmäßig, statt sich am Boden zu sammeln. Erst danach mit einer Gabel auflockern. Reis, der direkt nach dem Ausschalten noch feucht wirkt, ist nach dieser Pause meist genau richtig; zu langes Garen dagegen führt zu zerfallenen, matschigen Körnern.
Häufige Fragen
Warum darf der Deckel während der Garzeit nicht hoch
Der Reis gart im eingeschlossenen Dampf. Jedes Anheben lässt Dampf entweichen, sodass die obere Schicht hart bleibt, obwohl die Zeit abgelaufen ist.
Wie viel Wasser braucht Langkornreis
Etwa die anderthalbfache Menge, also 300 Milliliter auf 200 Gramm Reis. Vollkornreis braucht mehr Wasser und ungefähr die doppelte Zeit.