Wie benutzt man den Online-Timer?
Sieben Minuten führen ein Ei in den Bereich, den viele als wachsweich bezeichnen. Das Eiweiß ist vollständig fest, das Eigelb bleibt in der Mitte cremig und leicht klebrig, ohne noch zu laufen. Diese Garstufe hält beim Halbieren die Form und passt zu Salat, zu Brot mit Butter oder zu einer Schale Ramen. Die Zeit beginnt, sobald das Ei ins sprudelnd kochende Wasser gleitet, nicht beim Aufsetzen des Topfes.
Größe und Temperatur des Eis verschieben das Ergebnis deutlich. Ein Ei der Größe L direkt aus dem Kühlschrank braucht in der Mitte länger als ein kleineres, das eine halbe Stunde auf der Arbeitsplatte stand. Wer regelmäßig ein festeres Ergebnis bekommt als gewollt, nimmt sechs Minuten und notiert sich diesen Wert. Auch die Wassermenge spielt mit, weil mehrere kalte Eier den Topf kurz herunterkühlen.
Nach dem Signal kommen die Eier sofort in kaltes Wasser. Das stoppt die Restwärme, die sonst weitergart, und verhindert den grünlichen Rand um das Eigelb, der aus Schwefel und Eisen entsteht und harmlos, aber unschön ist. Zum Pellen das Ei unter fließendem Wasser rundum anschlagen und rollen, dann löst sich die Schale in großen Stücken. Wachsweiche Eier pellen sich schwerer als harte, hier hilft Geduld.
Häufige Fragen
Warum starte ich die Zeit erst, wenn das Wasser kocht
Bis ein Topf kaltes Wasser kocht, vergehen je nach Herd und Wassermenge fünf bis zehn Minuten, in denen das Ei bereits mitgart. Nur ab dem sprudelnden Kochen liegt die Temperatur stabil bei 100 °C und die sieben Minuten sind wiederholbar.
Woher kommt der grüne Rand um das Eigelb
Er entsteht aus Schwefel im Eiweiß und Eisen im Eigelb, wenn das Ei zu lange heiß bleibt. Er ist geschmacklich kaum wahrnehmbar und unbedenklich, verschwindet aber, wenn Sie die Eier sofort nach dem Signal kalt abschrecken.