Wie benutzt man den Online-Timer?
Dreißig Minuten Köcheln nach dem Anschwitzen von Zwiebeln und Wurzelgemüse passen zu einer Suppe aus Brühe, Tomaten und schnell garendem Gemüse. Eine Suppe mit getrockneten Hülsenfrüchten oder mit Rindfleisch von der Beinscheibe braucht ein Vielfaches davon, teils zwei bis drei Stunden. Die halbe Stunde steht also für die schnelle Alltagssuppe, nicht für eine lang gezogene Brühe.
Diese Zeit dient nicht nur dem Garen. Eine Suppe schmeckt nach dreißig Minuten runder als nach zehn, auch wenn jede Zutat längst weich ist, weil sich die Aromen im Fond verteilen. Wichtig ist ein leises Simmern bei kleiner Flamme statt sprudelndem Kochen, sonst zerfällt das Gemüse zu Brei und die Brühe wird trüb. Der Deckel liegt dabei leicht schräg auf.
Abgeschmeckt wird am Ende, nicht am Anfang. Beim Köcheln verdampft Flüssigkeit, das Salz konzentriert sich, und eine früh gesalzene Suppe kann nach dreißig Minuten zu kräftig sein. Ist sie dicker geworden als gewollt, verlängern Sie mit Brühe statt mit Wasser. Säure aus einem Spritzer Essig sowie frische Kräuter kommen erst nach dem Ausschalten dazu, weil Hitze beides schnell abbaut.
Häufige Fragen
Warum köcheln statt kochen
Bei sprudelndem Kochen zerfällt das Gemüse und die Brühe wird trüb. Ein leises Simmern mit wenigen aufsteigenden Blasen hält die Stücke ganz und zieht trotzdem die Aromen aus.
Wann salze ich die Suppe
Am Ende. Während der dreißig Minuten verdampft Flüssigkeit und das Salz konzentriert sich, sodass eine früh gesalzene Suppe zum Schluss zu kräftig schmeckt.