Wie benutzt man den Online-Timer?
Zehn Minuten im Dampf passen zu festerem Gemüse wie Karotten, Brokkoli, Blumenkohl oder Bohnen, in mundgerechte, gleich große Stücke geschnitten. Blattgemüse und Zucchini sind in drei bis fünf Minuten durch, dicke Kohlrabistücke brauchen länger. Gleichmäßige Größe zählt mehr, als viele denken, denn in einem Korb mit großen und kleinen Stücken ist ein Teil weich, während der Rest noch roh ist.
Dämpfen erhält Farbe, Biss und wasserlösliche Vitamine besser als Kochen, weil das Gemüse nicht im Wasser liegt und nichts auslaugt. Ein Topf mit zwei Fingern breit Wasser, ein Einsatz darüber und ein geschlossener Deckel genügen. Der Einsatz darf das Wasser nicht berühren. Blanchieren im Salzwasser ist die schnellere Variante, verlangt aber danach kaltes Wasser, damit das Gemüse die Farbe behält.
Die Gabelprobe ist verlässlicher als die Minutenangabe. Ein Stück soll noch spürbaren Widerstand haben und nicht von selbst herunterrutschen; danach verliert Gemüse schnell Struktur und Farbe, Brokkoli wird graugrün und wässrig. Wenn das Gemüse anschließend noch in der Pfanne oder im Ofen weiterverarbeitet wird, nehmen Sie es zwei Minuten früher heraus, weil es dort weitergart.
Häufige Fragen
Dämpfen oder kochen
Beim Dämpfen liegt das Gemüse nicht im Wasser, deshalb bleiben Farbe, Biss und wasserlösliche Vitamine besser erhalten. Kochen geht schneller, laugt aber Geschmack in das Wasser aus.
Woran erkenne ich den richtigen Punkt
Eine Gabel soll auf leichten Widerstand treffen und das Stück nicht von allein abrutschen lassen. Kommt das Gemüse danach noch in die Pfanne, nehmen Sie es zwei Minuten früher heraus.