Wie benutzt man den Online-Timer?
Eine halbe Stunde ist die klassische Länge eines Feierabendlaufs: lang genug, dass sich Kreislauf und Atmung einpendeln, kurz genug, dass sie sich nach der Arbeit noch unterbringen lässt. Nach Zeit statt nach Distanz zu laufen hat einen praktischen Vorteil – der Weg muss nicht vermessen sein, und ein hügeliger Waldweg wird nicht dadurch bestraft, dass die Kilometerzahl kleiner ausfällt als auf der flachen Runde am Fluss.
Die ersten acht bis zehn Minuten fühlen sich bei den meisten Läufern zäh an. In dieser Zeit stellen sich Herzfrequenz, Atemrhythmus und Durchblutung der Muskulatur auf die Belastung ein; danach läuft es in der Regel gleichmäßiger. Als Maß für ein lockeres Tempo hat sich bewährt, dass währenddessen noch in ganzen Sätzen gesprochen werden kann.
Zu schnell anzufangen ist der häufigste Fehler, und er fällt erst nach zwanzig Minuten auf. Beim Wiedereinstieg nach längerer Pause spricht nichts dagegen, die dreißig Minuten aus Lauf- und Gehabschnitten zusammenzusetzen – etwa vier Minuten laufen, eine Minute gehen. Die Gesamtdauer bleibt gleich, die Belastung für Sehnen und Gelenke fällt deutlich moderater aus.
Häufige Fragen
Wie viele Kilometer sind dreißig Minuten Laufen?
Das hängt vom Tempo ab und reicht von etwa vier Kilometern bei ruhigem Lauftempo bis zu sechs oder mehr bei geübten Läufern. Genau deshalb ist die Zeitvorgabe praktischer als eine feste Distanz, besonders auf hügeligen Waldwegen.
Woran erkenne ich, ob mein Tempo locker genug ist?
Wenn währenddessen noch in ganzen Sätzen gesprochen werden kann, liegt das Tempo im lockeren Bereich. Reicht die Luft nur noch für einzelne Wörter, ist der Lauf für eine ruhige Grundlageneinheit zu schnell.