Timer für die Radtour

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Wie benutzt man den Online-Timer?

Fünfundvierzig Minuten sind auf dem Rad eine andere Größenordnung als zu Fuß: Weil das Körpergewicht vom Sattel getragen wird, fehlt die Stoßbelastung bei jedem Schritt, und die Dauer lässt sich entsprechend länger ansetzen. Auf dem Radweg entspricht das je nach Gelände und Tempo grob fünfzehn bis zwanzig Kilometern, auf dem Rollentrainer im Keller einer gut planbaren Einheit ohne Ampeln.

Wichtiger als die zurückgelegte Strecke ist bei dieser Dauer die Trittfrequenz. Ein Bereich von etwa achtzig bis neunzig Umdrehungen pro Minute mit moderatem Gang verteilt die Arbeit auf Kreislauf und Muskulatur; wer stattdessen im schweren Gang mit sechzig Umdrehungen kurbelt, belastet vor allem die Knie und ermüdet die Oberschenkel früher, ohne dass die Ausdauer stärker gefordert wäre.

Die Sitzposition entscheidet darüber, wie sich die letzten fünfzehn Minuten anfühlen. Bei richtiger Sattelhöhe bleibt das Bein am untersten Punkt der Kurbelumdrehung leicht gebeugt; ein zu tiefer Sattel führt zu Druck im Knie, ein zu hoher zum Kippen der Hüfte. Wer die Einheit draußen fährt, plant bei dieser Dauer außerdem etwas zu trinken ein; in der dunklen Jahreszeit gehören Licht und reflektierende Kleidung dazu.

Häufige Fragen

Welche Trittfrequenz ist bei fünfundvierzig Minuten sinnvoll?

Etwa achtzig bis neunzig Umdrehungen pro Minute mit moderatem Gang sind ein guter Anhaltspunkt. Schwere Gänge bei sechzig Umdrehungen belasten vor allem die Knie, ohne die Ausdauer stärker zu fordern.

Wie stelle ich die Sattelhöhe richtig ein?

Am untersten Punkt der Kurbelumdrehung sollte das Bein leicht gebeugt bleiben, die Hüfte darf dabei nicht seitlich kippen. Ein zu tiefer Sattel erzeugt Druck im Knie, ein zu hoher führt zu unruhigem Sitzen.