Wie benutzt man den Online-Timer?
Fünfzehn Minuten passen zu Pommes mittlerer Dicke im Backofen bei 220 °C, einmal nach der Hälfte gewendet. In der Fritteuse bei 175 °C geht es schneller, dicke Steakhouse-Schnitte brauchen dagegen bis zu 25 Minuten. Entscheidend ist, dass die Stäbchen in einer Lage nebeneinander liegen und sich nicht berühren, denn zu dicht belegte Bleche dämpfen im eigenen Wasser, statt zu bräunen.
Bei selbst geschnittenen Kartoffeln ist die Sorte der erste Hebel. Vorwiegend festkochende und mehligkochende Sorten geben knusprigere Pommes als festkochende. Wässern Sie die geschnittenen Stäbchen zwanzig Minuten in kaltem Wasser und trocknen Sie sie danach gründlich mit einem Tuch ab, denn die verbliebene Oberflächenstärke ist der Grund, warum sie sonst zäh statt knusprig werden. Ein Esslöffel Öl reicht für ein Blech.
Fertig sind die Pommes bei kräftig goldbrauner Farbe und einer Oberfläche, die beim Andrücken hörbar knackt. Sehen sie gebräunt aus, fühlen sich aber weich an, fehlen meist noch drei bis fünf Minuten. Servieren Sie sofort und offen, denn unter einem Deckel oder in einer hohen Schüssel weichen sie im eigenen Dampf innerhalb weniger Minuten wieder auf. Gesalzen wird erst nach dem Backen.
Häufige Fragen
Warum soll ich die Kartoffelstäbchen vorher wässern
Zwanzig Minuten in kaltem Wasser lösen die Stärke von der Schnittfläche, die sonst für eine zähe, klebrige Oberfläche sorgt. Danach gründlich abtrocknen, weil Restwasser das Bräunen verzögert.
Welche Kartoffelsorte eignet sich für Pommes
Vorwiegend festkochende und mehligkochende Sorten geben ein trockeneres, knusprigeres Ergebnis. Festkochende Kartoffeln bleiben innen wachsig und bräunen schlechter.